Pädagogisches Team

 
 
Beate Raeithel, Erzieherin, Pädagogische Leitung
  • verheiratet, 2 Kinder
  • Ausbildung zur Erzieherin an der Fachakademie für Sozialpädagogik in München/Giesing
  • Erfahrungen in Regelkindergärten in München und Niederbayern, in Mutter-Kind- und Waldspielgruppen
  • Zusatzqualifikation „Waldpädagogik“ bei Rudolf Hettich
  • seit 1997 im Waldkindergarten Schalkham
Ich bin sehr erfüllt und überzeugt von der pädagogischen Arbeit in der Natur und habe die Vorteile des Waldkindergartens schätzen gelernt.Singen und Musizieren, Basteln, Geschichten hören, Bilderbücher anschauen, Experimentieren, Konstruieren, Philosophieren – alle möglichen Lernangebote im Kindergarten sind auch draußen möglich. Darüber hinaus bietet das Freispiel im Waldkindergarten besonders viele Vorteile. DieKinder finden in der Natur einen überschaubaren, aber auch abwechslungsreichen Spielort mit Spielmaterialien, die ihre Fantasie und Eigeninitiative anregen und mit Spielräumen, die genug Platz und Bewegungsfreiheit für vielerlei Rollenspiele und zum Sich-Erproben lassen. Wichtig ist mir auch, dass soziale Kompetenzen eine große Rolle spielen: man muss sich im Spiel viel absprechen und miteinander kommunizieren, übt Rücksichtnahme – gegenüber jedem Einzelnen, aber auch gegenüber den Pflanzen und Tieren, die uns täglich begegnen. Ich bin überzeugt, dass das intensive Eingebettet-Sein in die Abläufe der Natur den Kindern nachhaltig seelische (und nebenbei auch körperliche) Widerstandsfähigkeit bietet.
   
   Bettina Rosenkranz, Erzieherin im Anerkennungsjahr
  •  verheiratet, 3 Kinder
  •  Ausbildung zur Erzieherin an der Fachakademie für Sozialpädagogik Seligenthal in Landshut
  •  Zusatzqualifikation als Marburger Konzentrationstrainerin
  •  Erfahrung als freiberufliche Tagesmutter (1 - 7 Jahre), Inklusionshelfer (Klasse 1 - 5)
  •  Seit 2019 im Waldkindergarten Schalkham
Viele Jahre habe ich Kinder in Räumen begleiteet - sei es in meinen Eigenen, in der Großtagespflege und später in Schulen. Was ich dabei beobachten konnte, dass sie spür- und sichbar aufgeatmet haben, sobald  es an die frische Luft ging. Keine Begrenzungen mehr durch Türen, kein ängstliches "Du darfst nicht rennen!". Aus diesem Grund ist es für mich eine logische Konsequenz, mein berufliches Anerkennungsjahr im Waldkindergarten Schalkam zu absolvieren.
Die Kinder ein Stück beim Wachsen zu begleiten, betrachte ich als Geschenk. Zu sehen, wie wenig es im Grunde braucht, vor allem vorgefertigtes Spielzeug, ist befreiend. Die Kinder wachsen dadurch in ihrer persönlichen Kreativität und Neugierde. Sie lernen eine besondere Wertschätzung gegenüber allem, was uns umgibt und sie können ihre natürlichen Bewegungsimpulse erspüren und ausleben.

 

 
Marion Severin, Erzieherin

Beruflich startete mein Weg nach der Ausbildung zur Erzieherin mit gehörlosen Kindern in München. Zusätzlich absolvierte ich eine Ausbildung zur Werklehrerin im sozialen Bereich und war dann bis zur Geburt unserer 3 Jungs in einer heilpädagogischen Tagesstätte in der Kinder-  und Jugendarbeit tätig. Nach vielen Jahren in der Großstadt zog es uns dann aufs Land. Bereits als ich den ersten Tag als Mutter mit meinen Söhnen im Waldkindergarten war, dachte ich mir wie schön und bereichernd es sein muss hier zu arbeiten. Die Natur, die Stimmung, der Umgang der Kinder untereinander und die liebevolle, wertschätzende, individuelle Begleitung durch die Erwachsenen beeindruckte mich sehr. Und dann, 2018, durfte ich selbst Begleiterin im Waldkindergarten werden. Der Waldkindergarten ist für mich zum wichtigen und schönsten Lernort für Kinder geworden. Nur wer einen Bezug zur Natur hat, lernt diese zu schützen, Verantwortung dafür zu übenehmen und sie als Erholungsort zu nutzen.

Meine Erfahrung als Mutter dreier Kinder, die Liebe zur Natur und als Begleiterin im Waldkindergarten tätig zu sein, hat mich dazu bewogen, junge Menschen, Familien und Erwachsene dazu anzuregen, in der Natur aktiv Spaß zu haben, ihre Vielfalt und Schönheit (wieder) kennenzulernen und darauf aufmerksam zu machen, dass es wichtig und lohnenswert ist unsere Erde zu schützen, sie zu achten und für kommende Generationen zu bewahren. Deswegen wurde 2020 der Waldfisch https://der-waldfisch.de/ gegründet.



 

   
 
 Martina Hubauer
, Erzieherin
  • verheiratet, 2 Kinder
  • Ausbildung zur Erzieherin an der Fachakademie für Sozialpädagogik in Mühldorf/Inn
  • Weiterbildungen als Babymassage-Kursleiterin, Musikgartenlehrerin und Powerbrain-Lehrerin
  • Erfahrungen in Regelkindergärten, Kinderkrippe und Hausaufgabenbetreuung
  • seit 2014 im Waldkindergarten Schalkham
Durch die Teilnahme an der Waldspielgruppe mit meiner Tochter wurde mein Interesse an der Natur verstärkt. Die Kinder können im Waldkindergarten ihren Bewegungsdrang ausleben, ihre eigenen Grenzen spüren, haben keine Reizüberflutung, können ihrer Phantasie freien Lauf lassen und nehmen die Jahreszeiten mit allen Sinnen wahr. Auch lernen die Kinder sich und die Natur zu achten. Bis jetzt kann ich sagen, dass der Aufenthalt im Wald die Kinder stärkt für ihr Leben. „Viele Menschen versäumen das kleine Glück, während sie auf das große vergebens warten.“(Pearl S. Buck)
   
   Petra Rösch, Kinderpflegerin im Praktikum
  • verheiratet, 2 Kinder
  • seit vielen Jahren in der Altenpflege tätig
  • seit 2014 im Team als Springerin
  • vorher (als Mutter) seit 1999 Vereinsmitglied

 

Oft habe ich meine Kinder beneidet, dass sie den halben Tag im Wald verbringen dürfen. Deshalb freue ich mich im Moment, an drei Tagen in der Woche dabei zu sein. Am Besten gefällt mir, dass jeden Augenblick was entdeckt werden kann. Wir müssen nur aufmerksam genug sein, für all die kleinen und großen "Wunder", die uns täglich begegnen.